Alfred Sisley
Alfred Arthur Sisley, geboren am 30. Oktober 1839 in Paris, war ein französischer Maler, der durch seine Gemälde in der Stilrichtung des Impressionismus bekannt wurde.
Kurzbiografie
Sisley wurde als Sohn englischer Kaufleute, sein Vater war Händler, in Paris geboren. Nach seinem Schulabschluss sollte der junge Alfred entgegen seinem Wunsch in die Fußstapfen des Vaters treten und Kaufmann werden. Seine Eltern schickten ihn für die Lehre 1857 nach London, wo er allerdings nach fünf Jahren seine Zelte abbrach, um nach Paris zurück zu kehren und im Atelier des Malers Charels Gleyre zu lernen.
Hier kam er auch in Kontakt mit anderen Größen der Kunstszene, wie Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir, mit denen eine enge Freundschaft begann.
Der französische Maler englischer Abstammung wurde insbesondere bekannt durch seine zahlreichen Landschaftsgemälde, die häufig als Motiv den Fluss Seine und deren Brücken in den Pariser Vorstädten darstellte. Sisley war von der landschaftlichen Schönheit fasziniert und versuchte die unterschiedlichen Stimmungen in seinen Werken einzufangen.
Im Jahr 1874 wurden fünf seiner Landschaftsbilder bei der ersten Impressionisten Ausstellung ausgestellt. Bei der renommierten Pariser Weltausstellung reichte der Künstler ebenfalls seine Gemälde ein, die allerdings von der Jury abgelehnt wurden. Im Jahr 1882 nahm Alfred Sisly an seiner letzten Ausstellung teil und stellte auf der Gruppenausstellung der Impressionisten 27 seiner Gemälde aus.
Sisleys Gemälde wurden vor allem für ihr schönes Zusammenspiel der verschiedenen Farbtöne gelobt.
Alfred Sisley starb bereits im Alter von 59 Jahren am 29. Januar 1899 in Moret-sur-Loing.
Bekannteste Werke
Zu den bekanntesten Werken des Künstlers zählen u.a. Ansicht des Kanals Saint Martin in Paris, Boote bei Bougival, Bruecke im Bau, Die Seine bei Bougival und viele weitere Gemälde mehr.